Balladus neuestes Buch ‚Lose Blätter‘

Hallo liebe Lesefreunde! 

Mit dem 9. Buch veröffentlicht Max Balladu als Herausgeber eine Anthologie unter dem Titel: 

‚Lose Blätter‘ 

eine Blütenlese mit Erzählungen und Gedichten von: 

EWa, Jörg Körner, Anni Kloß, Mimi H, Heiz Schubert, Helene Paetz und Max Balladucover-buch9-lose-blaetter-rev3

 Wie bereits bei den vorherigen Lesungen stellt in diesem Falle der Herausgeber das neue Buch in zwei öffentlichen Buchlesungen vor: Lesung-buch9

Inhalt:

  1. Lesung ‚Aller Anfang ist schwer‘

Gedicht A. Kloß ‚Revolution auf ostdeutsch‘

  1. Lesung Ewa ‚Weggefährten (1)‘

Gedicht Helene Paetz ‚Trag dein Leid‘

  1. Lesung Körner ‚Sittenstrolch‘ 

Gedicht Mimi H Der Zukunftsträger

  1. Lesung Balladu ‚Kreis‘ (oder Altersheim)

Gedicht Kloß ‚Schweigen‘ (oder Schubert Herbstlied)

 

Es können auch Bücher von Balladu erworben werden.

 

 

 

Rezensionen von Anni Kloß zu Büchern von Max Balladu.

Als enge Freundin des Autors, habe ich es bisher vermieden meine Rezensionen zu seinen Büchern, auf dieser Webseite zu veröffentlichen. Ich habe mir zwar Mühe gegeben, nüchtern und sachlich zu urteilen, aber meine Sympathie für den Autor und dessen Bücher, konnte ich natürlich nicht so einfach abstellen.

Nachdem wir uns nochmals beraten haben, kamen wir zu dem Schluss, dass es dennoch richtig ist, diese Rezensionen hier, auf separaten Seiten, zu veröffentlichen.

Balladus neues Buch ‚Ein Mensch 08-15?‘ Die Biografie eines Ingeniörs

Mit seinem 8. Buch veröffentlicht Max Balladu die Biografie eines Ingeniörs unter dem Titel:

‚Ein Mensch 08-15?‘

 und dem Untertitel:

Kriegskind – DDR-Mensch – Weltbürger – BRD-Frührentner

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Wie bereits bei den vorherigen Romanen stellt der Autor das neue Buch in zwei

öffentlichen Buchlesungen vor:

  1. Termin:  Mittwoch der  7. 11. 2018 um 19:00 Uhr
  2. Termin:  Donnerstag der  15. 11. 2018 um 19:00 Uhr

Beide Veranstaltungen finden traditionsgemäß in der

Gasstätte ‚Zur Alten Scheune‘ in Bennstedtstatt.

Inhalt der Lesung:

  1. Hinweise zum neuen Buch und dessen Inhalt
  2. Lesung Kap. 3 Communio, Kindheit Teil 1 oder Teil 2
  3. Lesung Kap 7 Theorie und Praxis, Student
  4. Lesung Kap 7 Theorie und Praxis, Assistent
  5. Lesung Kap 11 Das Weib und der Ingenieur
  6. Lesung Kap 14 Tote brauchen keinen Himmel, Rentner Prost als Patient in einer Klinik in Halle,

Anschließend Buchverkauf mit und ohne Signierung:

Das neue Buch:

‚Ein Mensch 08-15?  kostet  16,99 €

Buchtipp 60: B. Schlink, ‚Der Vorleser‘

Buchtipp zum 1995 erschienen, aber immer noch brandaktuellen Roman, ‚Der Vorleser‘ von Bernhard Schlink.

Inhalt:

Die Frau ist reizbar, schön, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Kritik: Die Relativität des Individuums Mensch oder Was man nie vergessen sollte.

Ich bin auf diese, aus dem Jahr 1995 stammende Geschichte gestoßen, als ich nach einem Buch suchte, dass sich gut zum Vorlesen eignet. Dabei stellte ich fest, dass das ‚Der Vorleser‘ nicht nur so heißt, sondern sich sehr gut zu diesem Zweck selbst nutzen lässt. Darüber hinaus fand ich es, 22 Jahre nach dessen Veröffentlichung, ungeheuer aktuell. Der Autor schafft sich mit der klugen Story alle Möglichkeiten, das Individuum Mensch in außergewöhnlicher Situation, von verschiedenen Seiten, sowohl gegenwärtig, als auch rückblickend zu betrachten und zu analysieren. Genau die hier beschriebenen Feinheiten im Charakter der Menschen sind nicht nur bemerkenswert, sondern wohl auch in jedem Zeitalter zutreffend, so dass man sie auf keinen Fall vergessen darf und sie sich deshalb immer wieder in Erinnerung bringen sollte. Man kann über den Autor Schlink denken, was man will, aber dieses Buch ist im großartig gelungen.

Während des Lesens kam mir der Gedanke, dass dieses Buch sich doch eigentlich wunderbar für den Lehrplan der Schulen eigenen würde. Erst hinterher stellte ich beim Recherchieren fest, dass es tatsächlich im Lehrplan der Sekundarstufen 1 und 2 steht. Das finde ich sehr gut. – Hoffentlich bleibt das auch weiter so.

 Bewertung:

  1. Inhalt, Story (Faktor 1): Eine sehr gute, interessante Kurzgeschichte, die wichtige philosophisch-menschliche Fragen aufwirft und gleichzeitig in einem interessanten Beispiel demonstriert.

Bewertung: 5

  1. Der Sachverhalt (Faktor 1): Eine Frau und ein Mann. Eigentlich eine ganz alltägliche Geschichte und doch ganz anders.

Bewertung: 5

  1. Der Stil (Faktor 1) ist sehr gut und trotz der belastenden Problematik immer flüssig, interessant und spannend zu lesen.

Bewertung: 5

  1. Recherchen (Faktor 0,5) müssen sehr intensiv gewesen sein und rufen keinen Widerspruch beim Leser hervor.

Bewertung: 4

  1. Die Handlungsorte (Faktor 0,5) sind glaubhaft beschrieben.

Bewertung: 4

  1. Kritische Aspekte zur existierenden Realität, zur Politik, zum Leben der Menschen und Hinweise zum Bessermachen (Faktor 1): Es ist eine einzigartige Geschichte zur Aufarbeitung der deutschen politischen Vergangenheit des 20. Jahrhunderts. Es ist wichtig und richtig, dass es im Lehrplan der Schulen steht.

Bewertung: 5

Summe der Bewertung: 5

 

Buchtipp 58: Anthony Doerr, ‚Alles Licht, das wir nicht sehen‘

Rezension zum 2014 erschienen Roman ‚Alles Licht, das wir nicht sehen‘ von Anthony Doerr

Inhalt:

Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am ‚Muséum National d’Histoire Naturelle‘ arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell Saint-Malos, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen. Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert und dann in eine Wehrmachtseinheit gesteckt, die mit Peilgeräten Feindsender aufspürt. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor.

Kritik: Nie wieder Krieg! – Nur ein Traum?

Für mich seit langer Zeit mal wieder ein niveauvoller amerikanischer Roman, den ich nicht gleich wieder aus der Hand gelegt habe, weil er zum Glück nicht die üblichen Plattheiten und Klischees enthielt, die sonst unvermeidlich in Bestsellern auftauchen, warum auch immer.

Aus heutiger Sicht, auf gerade den 2. Weltkrieg zurückzublicken, ist notwendiger denn je, weil die, die sich in der Gegenwart öffentlich wirksam äußern können, den Eindruck vermitteln, dass Kriege nach wie vor notwendig und unvermeidbar sind. Eine derartige Auffassung ist doch nur für die übermächtigen Unternehmen gewinnbringend, während alle anderen Menschen darunter leiden müssen. Jedes einzelne Kriegsopfer ist eins zu viel, denn hinter jedem steht ein Schicksal, wie das von Marie-Laurie und Werner Hausner.

Warum, fragt man sich, glauben dennoch viele Menschen den irreführenden, verlogenen, falschen Ideologien der Geldaristokraten? Wohl auch, weil ihnen falsche Theorien von Verlagen, mit als Bestseller hochgejubelten Büchern, skrupellos vermittelt werden. Da rollt der Rubel und alles andere ist uninteressant? Gewissen und Verantwortung für das Leben der Menschen, deren Moral und gar Wohlbefinden werden bedenkenlos durch Profit ersetzt.

Der einzige Mangel des Romans von Doerr ist, dass die Story doch etwas zu weitschweifig erzählt wurde und dadurch zeitweise beim Lesen ermüdet.

 Bewertung:

  1. Inhalt, Story (Faktor 1): Eine Story, bei der zwei Jugendliche, die blinde Französin Marie-Laure und der deutsche, elternlose Werner, die eindrucksvollen Hauptrollen spielen.

Bewertung: 5

  1. Der Sachverhalt (Faktor 1): Die Jagd der Nazis nach einem aus dem Museum stammenden, besonders wertvollem Rohdiamanten während der Kriegszeit ergänzt die ohnehin schon dramatische Geschichte.

Bewertung: 5

  1. Der Stil (Faktor 1) ist flüssig, manchmal zu weitschweifig und dadurch zeitweise langweilig, dann wieder aufwühlend und streckenweise auch brutal, aber die Philosophie stimmt immer.

Bewertung: 4

  1. Recherchen (Faktor 0,5) rufen keinen Widerspruch beim Leser hervor.

Bewertung: 3

  1. Die Handlungsorte (Faktor 0,5) sind glaubhaft beschrieben.

Bewertung: 3

  1. Kritische Aspekte zur existierenden Realität, zur Politik, zum Leben der Menschen und Hinweise zum Bessermachen (Faktor 1): Ohne es direkt auszusprechen sagt Doerr, dass jedes einzelne Kriegsopfer eins zu viel ist. Kriege haben ausschließlich negative Auswirkungen für den Menschen. Warum führt man also Kriege?

Bewertung: 4

Summe der Bewertung: 4

Buchtipp 53: E. Herrmann ‚Die Mühle‘

Rezension zum 2016 erschienenen Roman ‚Die Mühle‘ von Elisabeth Herrmann

Inhalt:

Die Kings und Queens der coolen Clique aus der Schulzeit sind wenig begeistert, als die 2 Klassen jüngere Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte abgelegene Mühle in den Bergen, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus …

Kritik: Die 8. Todsünde der Kleinbürger?

Die unterhaltsam geschriebene Story entpuppt sich im Kern leider zum Schluss als eins der vielen heutzutage gängigen, zumindest was das Motiv anbetrifft, Krimiklischees.

Die Kritik am kleinbürgerlich-spießigen Verhalten der scheinbar coolen Gruppe von schönen, jungen Frauen und Männern ist zwar ein gutes Anliegen, aber so, ohne Ausnahme, geschrieben, stößt mich der Roman doch eher ab.

Die alle, bis auf die Erzählerin – die ja auch nicht direkt zu der Gruppe gehört – in ziemlichen Superlativen beschriebenen Hauptpersonen, werden nicht nur auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, sondern ausnahmslos alle, charakterlich total demontiert. Dabei wird Lana als Kollateralschaden problemlos eingeplant und – letztendlich – auch hingenommen.

Die Story liest sich gut, solange man nicht weiß, worauf das Ganze hinausläuft.

Ich hätte mir eine mehr augenzwinkernde Auflösung gewünscht, und nicht ein derart, sich den Bestsellerquoten unterwerfendes, klischeehaftes Finale der Story.

Bewertung:

  1. Inhalt, Story (Faktor 1): Das Treffen einer Schulclique bestehend aus 3 schönen und jungen Mädchen und der gleichen Anzahl genauso cooler Männer auf anonyme Einladung, verläuft anders als erwartet.

Bewertung: 3

  1. Der Sachverhalt (Faktor 1): Ein Ausflug, der in der Frage mündet: Wer ist der heimliche, mysteriöse, unheimliche, furchterzeugende Gastgeber?

Bewertung: 3

  1. Der Stil (Faktor 1) ist gut, und wie immer bei Herrmann, wird die Story spannend erzählt.

Bewertung: 4

  1. Handlungsorte sind ausreichend beschrieben, und insgesamt auch weitestgehend glaubhaft.

Bewertung: 3

  1. Subjektiver Eindruck des Rezensenten (Faktor 1, betrifft Humor, politische Richtung, Spaß oder Ärger beim Lesen, die Zeit vergeht nicht) Die Story liest sich gut, aber ich hätte mir eine mehr augenzwinkernde Auflösung gewünscht, als eine derart klischeehafte.

Bewertung: 2

  1. Kritische Aspekte zur existierenden Realität, zur Politik, zum Leben der Menschen und Hinweise zum Bessermachen (Faktor 1): Die Kritik beschränkt sich auf das überhebliche Gehabe einer jugendlichen Clique, das nicht zwingend zu einem solchen Drama führen muss. Letztendlich wird dadurch jeder Charakter der handelnden Personen des Romans beschädigt. Dadurch wird auch dieses Buch drastisch abgewertet.

Bewertung: 2

Bewertung: 3

Buchtipp 48: Christoph Hein, ‚Glückskind mit Vater‘

Rezension zum 2016 erschienenen Roman ‚Glückskind mit Vater‘ von Christoph Hein

Inhalt:

Der Sohn, in der entstehenden DDR lebend, muss seit seiner Geburt im Jahr 1945 vor dem kriegsverbrecherischen toten Vater sein ganzes Dasein im Fluchtmodus zubringen: psychisch, physisch, beruflich, geographisch, in Liebesdingen.

Es gibt zahlreiche Versuche, aus dem Schatten des Vaters herauszutreten: Er nimmt einen anderen Namen an, will in Marseille Fremdenlegionär werden, reist kurz nach dem Mauerbau wieder in die DDR ein, darf dort kein Abitur machen, bringt es gleichwohl, glückliche Umstände ausnutzend – Glückskind eben –, in den späten DDR-Jahren bis zum Rektor einer Oberschule – fast.

Christoph Hein erzählt ein beispiellos-beispielhaftes Leben in mehr als sechzig Jahren deutscher Zustände.

Kritik: Das Leben der Übrigen

Der Autor hat auf geschickte Art und Weise einen Roman geschrieben, der eine sehr gute repräsentative Biografie eines Mannes verfasst, der etwa 1945 geboren wurde und fast immer in der DDR gelebt hat. Hein beschreibt auf interessante Art und Weise die Höhen und Tiefen im Leben eines Menschen von der Geburt bis zur Pensionierung.

Die Handlung ist nachvollziehbar und insgesamt auch deshalb glaubhaft, weil der Autor das Leben und die Konflikte der Menschen in der DDR so beschreibt, dass nicht immer nur das diktatorische System im Vordergrund steht, wie das heute bei den meisten Autoren üblich ist, nein, er schreibt über das Leben der Übrigen. Wer diese Darstellung wirklich kennen lernen will, kann in diesem Buch erfahren, wie die Menschen, die nicht revoluzzert haben – was wohl auf die meisten zutreffen dürfte – ihr Leben in der DDR, also innerhalb deren Grenzen, gestaltet haben.

Ein paar philosophische Gedanken fand ich auch sehr interessant, z. B. Seite 499/500, wo der der Autor seine Hauptfigur auf einen Millionengeldbetrag verzichten lässt. Mein Freund, der Autor Max Balladu (u. a. in ‚Die ost-westliche Akte‘), äußert in den genannten Büchern einen ähnlichen Gedanken und wir haben heftig darüber gestritten, aber letztendlich fand ich auch, dass der Gedanke sehr interessant und diskussionswürdig ist.

Oder die Aussagen des reifen Romanhelden über heutige Philosophen: S. 502 ‚… wieso glaubt dieser Bursche mehr vom Leben zu verstehen, nur weil er ebenso geheimnisvolle wie nebulöse Sätze zu Papier bringt und als bedeutender Philosoph gilt.‘ Genau, wieso eigentlich?

De omnibus dubitare- an allem ist zu zweifeln -.

Es gibt heute haufenweise Bücher die so überklug daherkommen.

Insgesamt denke ich, hätten dem Roman 350-400 Seiten besser zu Gesicht gestanden. Einige Passagen besonders am Anfang und am Ende kamen mit sehr in die Länge gestreckt vor.

Dennoch werde ich dieses Buch von Hein nicht wieder bei eBay wiederverkaufen, wie ich das mit den meisten anderen Publikationen tue. Der Roman kommt zu meiner kleinen Büchersammlung hinzu.

 

Bewertung:

  1. Inhalt, Story (Faktor 1): Interessante Beschreibung der Höhen und Tiefen im Leben eines Menschen von der Geburt bis zur Pensionierung.

Bewertung: 4

  1. Der Sachverhalt (Faktor 1): Sehr gute repräsentative Biografie eines Menschen, der etwa 1945 geboren wurde und fast immer in der DDR gelebt hat.

Bewertung: 5

  1. Der Stil (Faktor 1) ist gut, obwohl auch in der heute üblichen und wohl modernen Schreibweise, ohne direkte Rede, verfasst. Am Anfang und Ende etwas zu langatmig. 350-400 Seiten hätten auch genügt.

Bewertung: 3

  1. Handlungsorte sind ausreichend beschrieben, die Recherchen (Faktor 0,5) nachvollziehbar und insgesamt auch deshalb glaubhaft, weil der Autor das Leben und die Konflikte der Menschen in der DDR so beschreibt, dass nicht immer nur das diktatorische System im Vordergrund steht, wie das heute bei den meisten Autoren üblich ist.

Bewertung: 4

  1. Subjektiver Eindruck des Rezensenten (Faktor 1, betrifft Humor, politische Richtung, Spaß oder Ärger beim Lesen, die Zeit vergeht nicht) trotz der mir unangenehmen Schreibweise, konnte ich das Buch relativ leicht und mit Lust lesen.

Bewertung: 4

  1. Kritische Aspekte zur existierenden Realität, zur Politik, zum Leben der Menschen und Hinweise zum Bessermachen (Faktor 1): Auch diesbezüglich handelt der Autor klug, in dem er nicht nur die DDR kritisiert, sondern auch die Diktatur vor 1945 und besonders die, die Demokratie und Freiheit verspottende Politik, sowie die Klassengesellschaft der BRD einschließlich deren sonstige Fehler und Mängel.

Bewertung: 5

Bewertung: 4