Balladus neuestes Buch ‚Lose Blätter‘

Hallo liebe Lesefreunde! 

Mit dem 9. Buch veröffentlicht Max Balladu als Herausgeber eine Anthologie unter dem Titel: 

‚Lose Blätter‘ 

eine Blütenlese mit Erzählungen und Gedichten von: 

EWa, Jörg Körner, Anni Kloß, Mimi H, Heiz Schubert, Helene Paetz und Max Balladucover-buch9-lose-blaetter-rev3

 Wie bereits bei den vorherigen Lesungen stellt in diesem Falle der Herausgeber das neue Buch in zwei öffentlichen Buchlesungen vor: Lesung-buch9

Inhalt:

  1. Lesung ‚Aller Anfang ist schwer‘

Gedicht A. Kloß ‚Revolution auf ostdeutsch‘

  1. Lesung Ewa ‚Weggefährten (1)‘

Gedicht Helene Paetz ‚Trag dein Leid‘

  1. Lesung Körner ‚Sittenstrolch‘ 

Gedicht Mimi H Der Zukunftsträger

  1. Lesung Balladu ‚Kreis‘ (oder Altersheim)

Gedicht Kloß ‚Schweigen‘ (oder Schubert Herbstlied)

 

Es können auch Bücher von Balladu erworben werden.

 

 

 

Rezensionen von Anni Kloß zu Büchern von Max Balladu.

Als enge Freundin des Autors, habe ich es bisher vermieden meine Rezensionen zu seinen Büchern, auf dieser Webseite zu veröffentlichen. Ich habe mir zwar Mühe gegeben, nüchtern und sachlich zu urteilen, aber meine Sympathie für den Autor und dessen Bücher, konnte ich natürlich nicht so einfach abstellen.

Nachdem wir uns nochmals beraten haben, kamen wir zu dem Schluss, dass es dennoch richtig ist, diese Rezensionen hier, auf separaten Seiten, zu veröffentlichen.

Anni Kloß

Vorstellung der Autorin der Rezensionen und Gedichte

Anni Kloß

Mein Name ist Kloß, Anni Kloß.
Bin nur eins Zweiundsechzig groß.
Verzichte auf jede Schlankheitskur.
Das führte zu etwas fülliger Figur.annikloss
Doch für die Formen ist das günstig.
Sagen die Augen der Männer inbrünstig.
Etwas im Wege ist mir mein Temperament.
Unbedacht sprudeln Worte, die der andere nicht kennt.
Man riet mir aufs Reden ganz zu verzichten.
Na gut, dachte ich, fängst du eben an zu dichten.
Vor allem Verse sind’s die ich nun mache,
denn Reimen ist einfach und kommt schnell zur Sache.
Du stichst damit ins Wespennest bei den einen
Und bringst doch die anderen zum Lachen oder Weinen.
Fünf Männer gehören zu meinem Leben.
Von wegen es sollte nur einen geben.
Von der Sorte gab es sogar noch mehr.
Nur von den fünf geb ich keinen her.
Wellen rollen mit Getöse an den Strand.
Jahraus, jahrein bewegen sie den Sand.
Das Haar ist schon grau? – Grau.
Wie alt ist wohl die Frau?

Balladus neues Buch ‚Ein Mensch 08-15?‘ Die Biografie eines Ingeniörs

Mit seinem 8. Buch veröffentlicht Max Balladu die Biografie eines Ingeniörs unter dem Titel:

‚Ein Mensch 08-15?‘

 und dem Untertitel:

Kriegskind – DDR-Mensch – Weltbürger – BRD-Frührentner

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Wie bereits bei den vorherigen Romanen stellt der Autor das neue Buch in zwei

öffentlichen Buchlesungen vor:

  1. Termin:  Mittwoch der  7. 11. 2018 um 19:00 Uhr
  2. Termin:  Donnerstag der  15. 11. 2018 um 19:00 Uhr

Beide Veranstaltungen finden traditionsgemäß in der

Gasstätte ‚Zur Alten Scheune‘ in Bennstedtstatt.

Inhalt der Lesung:

  1. Hinweise zum neuen Buch und dessen Inhalt
  2. Lesung Kap. 3 Communio, Kindheit Teil 1 oder Teil 2
  3. Lesung Kap 7 Theorie und Praxis, Student
  4. Lesung Kap 7 Theorie und Praxis, Assistent
  5. Lesung Kap 11 Das Weib und der Ingenieur
  6. Lesung Kap 14 Tote brauchen keinen Himmel, Rentner Prost als Patient in einer Klinik in Halle,

Anschließend Buchverkauf mit und ohne Signierung:

Das neue Buch:

‚Ein Mensch 08-15?  kostet  16,99 €

Was mir gefällt – 2

Siebentes Lied des Glücksgotts

Lieder aus ‚Die Reisen des Glücksgotts‘

Von Bertolt Brecht

Freunde, wenn ihr euch mir verschreibt
Und das könnte sich lohnen
Wißt, daß ihr dann nicht geduldet bleibt
Mehr in den höheren Regionen!

Wenn die Götter von Ruf und Stand
Haben auf alle Fälle
Mich kleinen dicken endgültig verbannt
In die Schweineställe.

Und noch kein Pfäfflein mit Selbstrespekt
Hat mich je seinen Kunden empfohlen
Wer sich nur einmal wollüstig streckt
Wird sofort zur Beichte befohlen.

Wer meiner Weine gedenkend schmatzt
Wer zum Bett ein Polster fordert
Wer an bestimmten Stellen sich kratzt
Wird aus der Stube der Guten beordert.

Wen ein gelungener Hintern entzückt
Was sind dem die frühesten Metten?
Wer sich so tief zum Irdischen bückt
Der ist schon nicht mehr zu retten.

Und ein Stück Fleisch und Dach überm Kopf
Ist der Mensch etwa dazu geboren?
Gutes Leben? Dem niedrigen Tropf
Wird vom Himmel Rache geschworen.

Schon ein Lächeln kann mißliebig sein
Ein Gelächter ist immer verdächtig!
Wer nicht nach Sternen langt, ist ein Schwein
Wer da lacht, der ist niederträchtig.

Ich bin der Gott der Niedrigkeit
Der Gaumen und der Hoden
Denn das Glück liegt nun einmal, tut mir leid
Ziemlich niedrig am Boden.

Geschrieben 1941-1947

Buchtipp 67: Thees Uhlmann, ‚Sophia, der Tod und ich‘

Rezension

zum 2015 erschienenen Roman von Thees Uhlmann, ‚Sophia, der Tod und ich‘

Inhalt:

Vor der Tür des Erzählers steht ein Mann, der ihm ähnlichsieht und behauptet, er sei der Tod und wolle ihn mitnehmen. Er habe noch ungefähr drei Minuten zu leben. Da dessen Exfreundin dazwischen kommt, beginnt ein spektakulärer Roadtrip. Gemeinsam mit seiner Exfreundin Sophia und dem Tod macht sich der Erzähler auf den Weg zu seiner Mutter und zu seinem sieben Jahre alten Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, dem er aber Tag für Tag eine Postkarte schreibt.

Autor:

Thees Uhlmann, geboren 1974 in Hemmoor bei Cuxhaven, ist Musiker und Autor. Mit seiner Band Tomte und als Solokünstler feiert er große Erfolge, sein neues Album erscheint im Januar 2018. ‚Sophia, der Tod und ich‘ ist sein erster Roman. Uhlmanns Debüt begeisterte Kritik und Publikum, wurde fürs Theater adaptiert, ins Niederländische und Französische übersetzt und wird demnächst fürs Kino verfilmt. Thees Uhlmann arbeitet an seinem zweiten Roman.

Kritik: Ein Gespräch mit dem Tod als humorvoll-nachdenkliche Anregung.

Ein Buch, das mich nach langer Zeit, wieder fesseln konnte.

Ich hätte gern noch weitergelesen, aber leider hat das Buch nur 318 Seiten. Klug vom Autor, nicht in Schwafelei zu verfallen.

Das Buch regte mich zu individuellen Gedanken an, nicht ohne Freude und Lust, sogar über den eigenen Tod nachzudenken.

Die Mehrzahl der handelnden Personen haben einen guten, menschlichen Charakter. Sogar der Tod ist sympathisch. Das finde ich auch richtig, denn er gehört eben zum Leben dazu, auch wenn er es beendet.

Wilhelm Busch sagt dazu: ‚Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben, wir müssen sterben, weil wir leben.‘

Ich kann und will über die Story auch nicht lange lamentieren, es ist einfach ein gutes Buch, das man lesen und genießen sollte.

Bewertung:

  1. Inhalt, Story (Faktor 1): Der Tod begleitet ungewollt, sein Opfer durch dessen letzte Lebensstationen.

Bewertung: 4

  1. Der Sachverhalt (Faktor 1): Nur der Tod ist fiktiv, fast alles andere reale Handlung.

Bewertung: 4

  1. Der Stil (Faktor 1) unterscheidet sich nur unwesentlich von dem, anderer Romane, das Buch ist spannend und läßt sich gut lesen.

Bewertung: 4

  1. Recherchen (Faktor 0,5): sind nicht maßgebend, aber okay.

Bewertung: 3

  1. Die Handlungsorte (Faktor 0,5) sind ausreichend glaubhaft beschrieben.

Bewertung: 3

  1. Kritische Aspekte zur existierenden Realität, zur Politik, zum Leben der Menschen und Hinweise zum Bessermachen (Faktor 1): Regt Eltern zum Nachdenken über ihre Haltung zu Kindern an und den einzelnen Menschen dazu, über sein Leben und Sterben nachzudenken.

Bewertung: 4

Summe der Bewertung: 4